Vorzeitiger Samenerguss, was tun?

Vorzeitiger Samenerguss ist ein Problem, das viele Männer kennen. Leider sprechen die wenigsten darüber und gehen aus Scham schon gar nicht zum Arzt. Aber wenn die Frage im Raum steht, was zu tun ist, wenn diese Fehlfunktion besteht, ist eindeutig zu sagen, dass der Gang zum Arzt unausweichlich ist. Natürlich ist es möglich, sich im Internet zu informieren und die dort aufgeführten Tipps und Tricks auszuprobieren, aber der Arztbesuch ist sehr wichtig, um organische Probleme auszuschließen. Ejaculatio praecox kann auf Schilddrüsenerkrankungen, Prostataentzündungen zurückzuführen sein. Auch Erektionsschwierigkeiten können der Auslöser für verfrühten Samenerguss sein.

Vorzeitiger Samenerguss was tun?

Hilfen

Es gibt verschiedene Behandlungsansätze, die mehr oder weniger hilfreich sind. Was konkret beim Einzelnen hilft, kann ein Arzt mit verschiedenen Untersuchungen herausfinden. Er allein kann herausfinden, was mit der Schilddrüse los ist und wie es mit der Prostata aussieht. Der Arzt kann auch den Hormonhaushalt überprüfen und herausfinden, ob hier die Ursache für den verfrühten Samenerguss liegt. Mit der Auswertung dieser Untersuchungen ist schon ein großer Schritt getan. Jetzt kann gegebenenfalls eine medikamentöse Einstellung erfolgen.

Wer keine Medikamente schlucken möchte, kann die Squeeze Technik oder die Stopp-Start-Technik testen.

 

Squeeze Technik

Bei dieser nicht sehr angenehmen Technik wird der Penis nach der Stimulation und kurz vor dem Erguss zusammengedrückt und 15 Sekunden gehalten. Teil der Behandlung ist es, die Erregung und die Ejakulation intensiver wahrzunehmen. Eine eventuelle Kontrolle des Samenergusses soll erreicht werden. Mit dem Zusammendrücken wird das Verlangen nach einer Ejakulation gemindert. Nach dem es abgeklungen ist, wird der Penis erneut stimuliert. Der nächste Schritt ist das Einführen des Penis in die weibliche Vagina. Auch hier wird vor dem Samenerguss der Penis gequetscht, um die Ejakulation zu verhindern. Sinnvoll ist es, bei beiden Techniken, die Partnerin miteinzubeziehen. Das wird sich sicher vorteilhaft auf eine Therapie auswirken.

 

Stopp-Start-Technik

Diese Technik ist um einiges angenehmer, als die Squeeze Technik, die teilweise sehr schmerzlich sein kann. Auch hier geht es darum, die Kontrolle über den Orgasmus zu lernen. Dies soll mit einer Stimulation bis kurz vor dem „Point of no return“, also dem Punkt, an dem es kein zurück mehr gibt, erreicht werden. Dann wird die Stimulation abgebrochen. Dies wird mehrmals wiederholt. Begonnen soll diese Therapie alleine, also ohne Partnerin, um einen gewissen Erfolgsdruck auszuschließen. Erst in einem zweiten Schritt kann diese Übung in den Geschlechtsakt einbezogen werden. Dafür sollte ein eindeutiges Stoppsignal ausgemacht sein, was der Frau signalisiert, jegliche Stimulation vorübergehend einzustellen.

 

Entdeckung und Geschichte

Karl Abraham beschrieb schon 1917 in einer internationalen Zeitschrift für Psychoanalyse diese sexuelle Dysfunktion. Wirkliche Beachtung fand das Thema erst in den 1970er und frühen 1980er Jahren. In dieser Zeit wurden verschiedene Studien gemacht, die zu unterschiedlichen Therapievorschlägen führten. Dieses Problem ist aber heutzutage mindestens genau so vertreten, wie in früheren Jahren. Vielleicht ist es sogar noch wichtiger in unseren stressreichen Zeit. Viele Männer trauen sich nicht zum Arzt, aus diesem Grund gibt es die wildesten Schätzungen über die Verbreitung von verfrühtem Samenerguss. Richtig scheint zu sein, dass jeder 5. Mann unter dem Problem leidet. Fast jeder Mann kennt es wahrscheinlich, jedoch ist es nicht für jeden mit Schwierigkeiten verbunden.

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