Vorzeitiger Samenerguss Medikament

Vorzeitiger Samenerguss ist ein schwerwiegendes Problem, das viel mehr Männer betrifft, als allgemein bekannt. Ejaculatio praecox gehört immer noch zu den Tabuthemen in unserer Gesellschaft. Während erektile Dysfunktion mittlerweile salonfähig ist, wird vorzeitige Ejakulation immer noch unter den Teppich gekehrt. Viele Männer trauen sich aus Scham, nicht darüber zu sprechen. Dabei besteht doch Hoffnung, dieses Problem lösen zu können.

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Das Internet

Das Internet kann viele Auskünfte geben und interessante Informationen liefern, die jedem Betroffenen eine große Hilfe sein können. Dort werden auch zwei Techniken beschrieben, die sehr hilfreich sein können. Die Squeeze Technik und die Stopp-Start-Technik sind im Prinzip recht einfach, jedoch ist die Squeeze Technik schmerzhaft. Trotzdem können beide Techniken ausprobiert werden, ohne dass ein Patient über seinen Schatten springen und seine Scham überwinden muss.

Im Internet kann sich jeder auf einen Besuch beim Arzt vorbereiten. Fragen, die bei einem Arzt gestellt werden können und Fragen, die eventuell gestellt werden, sind dort aufgelistet. So weiß jeder, was auf ihn zukommt.

 

Der Besuch beim Arzt

Die sinnvollste Art auf verfrühte Ejakulationen zu reagieren, ist der Gang zum Arzt. Ein Arzt wird den Patienten nach Vorerkrankungen und aktuellen Erkrankungen befragen. Die Prostata und die Schilddrüse können den Samenerguss negativ beeinflussen und sollten deshalb besonders in Augenschein genommen werden. Mit einer Überprüfung des Hormonhaushaltes, besonders des Serotoninspiegels, ist der Arzt auch weiterhin auf einem guten Weg.

Nach all den Untersuchungen kann der Arzt eventuell eine medikamentöse Behandlung in Angriff nehmen.

Dapoxetin ist ein Medikament, das bei Bedarf eingenommen werden kann. Es wird das Serotonin hemmen, sodass die Ejakulation zurückgehalten werden kann. In einer 30 Milligramm und in einer 60 Milligramm Dosierung kann Dapoxetin bei Bedarf eingenommen werden und wird seine Wirkung nicht verfehlen.

 

Andere vorzeitiger Samenerguss Medikamente

Spezielle Kondome, Cremes und Sprays stehen als weitere Medikamente zur Verfügung. Sie enthalten die Wirkstoffe Benzocain, Lidocain und Prilocain, die für eine lokale Betäubung in der Penisspitze sorgen. Bei Benzocain und Prilocain setzt die Wirkung schon etwa eine Minute nach der Nutzung ein. Der Orgasmus wird bis auf die vierfache Länge hinausgezögert. Bei Lidocain setzt die Wirkung erst nach etwa einer halben Stunde ein. Dadurch werden häufig Mischprodukte genutzt. Da es bei der Benutzung von Cremes und Sprays auch zu einer Desensibilisierung der weiblichen Genitalien kommen kann, werden gerne spezielle Kondome genutzt. Diese sind an der Innenseite mit dem Wirkstoff benetzt und können so nicht auf die Vagina der Partnerin wirken.

Auch verschiedene Psychopharmaka werden in der Therapie zu vorzeitigem Samenerguss genutzt. Die Erfahrungen damit sind aber nicht überwältigend, da Psychopharmaka über einen längeren Zeitraum eingenommen werden müssen, bevor eine Wirkung eintritt.

Alpha- und Betablocker haben nachgewiesene Nebenwirkungen, die sich in der Therapie zu Ejaculatio praecox einsetzen lassen.

Von einer Selbstmedikation sollte aber zu 100 Prozent abgesehen werden. Nur ein Arzt ist in der Lage das richtige Medikament in der richtigen Dosierung zu verordnen.

 

Psychotherapie

Manchmal ist es sinnvoll neben der medikamentösen Therapie auch eine Psychotherapie in Angriff zu nehmen. Ein Sexualtherapeut wird jedem Patienten Wege aufzeigen, die hilfreich sind und dem Betroffenen helfen, sich selbst besser kennenzulernen. Sehr sinnvoll ist es immer wieder die Partnerin mit in die Therapie einzubeziehen. Es wird den Verlauf der Therapie positiv beeinflussen.

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