Vorzeitigen Samenerguss verhindern

Ejaculatio praecox ist eine weitverbreitete Krankheit, die sehr oft tabuisiert wird. Viele Männer gehen aus Scham nicht zum Arzt und so kann nicht genau gesagt werden, wie viele Männer vom vorzeitigen Samenerguss betroffen sind. Die Schätzungen gehen von 3 Prozent bis 30 Prozent aller Männer. Jeder Mann ist schon mal zu früh gekommen, dabei wird aber noch nicht von einer sexuellen Störung gesprochen. Zu früh ist ein recht individueller Begriff und so muss es auch nicht für jeden ein Problem sein, wenn Mann schneller als in 5 Minuten, nach Einführen des Penis in die Vagina, wo der Durchschnitt liegt, kommt. Manchen Frauen ist es ganz recht, wenn der Mann einen frühen Samenerguss hat. Das kann daran liegen, weil sie selbst schnell zum Orgasmus kommt, oder wenig Interesse an sexuellen Handlungen hat. Andere Paare haben sich mit dem Problem arrangiert und es in ihr sexuelles Leben integriert.

 

Vorzeitiger Samenerguss verhindern

Es gibt Hilfen, die vorzeitigen Samenerguss verhindern

Um diese Hilfen in Anspruch nehmen zu können, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Er wird zu erst untersuchen, ob es sich um eine organische Fehlfunktion handelt, oder ob das Problem auf psychischen Ursachen beruht. Danach kann er eine entsprechende Therapie einleiten. Eine solche Therapie kann medikamentös erfolgen, oder eine psychologische Betreuung erfordern. Manchmal sind auch beide Behandlungsmethoden sinnvoll.

 

Medikamentöse Therapie

Dapoxetin ist ein Wirkstoff, der seit April 2009 in Deutschland verkauft werden darf. Er bewirkt eine drei bis vierfache Verlängerung der Zeit, die ein Mann braucht, um in der Vagina einer Frau zu ejakulieren. Dapoxetin ist also in der Lage eine stärkere sexuelle Befriedigung bei beiden Partnern zu bewirken. Leider handelt es sich bei Dapoxetin um ein Medikament, das nicht von den deutschen Krankenkassen übernommen, wird, auch wenn es viele psychischen Leiden vermindern oder sogar verhindern kann. Es stellt ein Bedarfsmedikament dar, welches in einer Packungsgröße von drei und sechs Filmtabletten gekauft werden kann. Der Wirkstoffanteil in den Tabletten liegt zwischen 30 Milligramm und 60 Milligramm.

Lokale Betäubungsmittel in Sprays oder Cremes sollen eine verfrühte Ejakulation verhindern. Benzocain, Prilocain und Lidocain sollen die Empfindsamkeit besonders der Penisspitze herabsetzen und so eine Ejakulation verzögern. Die Benutzung von Sprays und Cremes kann aber auch unangenehme Folgen haben. So können die Wirkstoffe auch bei der Partnerin zum Einsatz kommen und so den Geschlechtsakt erschweren.

Um ein Übergreifen der lokalen Betäubungsmittel auf die Vagina der Partnerin zu vermeiden, gibt es spezielle Kondome, die an der Innenseite mit einem solchen Anästhetikum behandelt sind. So kann das Betäubungsmittel keine Reaktionen bei der Frau bewirken.

Auch manche Psychopharmaka eignen sich zur Behandlung von Ejaculatio praecox.

Leider wurden bei keiner medikamentösen Behandlung eine Heilung festgestellt. Das Problem tritt nach Absetzen der Medikamente erneut auf.

 

Paartherapie

Ein Sexualtherapeut wird dem Patienten vielleicht die Stopp-Start-Technik oder die Squeeze Technik empfehlen, aber auch in einer Psychotherapie mit oder ohne Partner können die Probleme aufgedeckt werden. Manchmal sind genau wie bei der erektilen Dysfunktion Versagensängste die Ursache für verfrühten Samenerguss. Dieses und andere Probleme können in den Gesprächen mit einem Psychologen aufgedeckt und bearbeitet werden. Die Einbeziehung des Partners oder der Partnerin kann sich dabei positiv auf die Heilungserfolge auswirken.

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