Verfrühte Ejakulationen sind behandelbar

Verfruehte-EjakulationenEine hohe Dunkelziffer wird vermutet, wenn es sich um verfrühte Ejakulationen handelt. Es ist ein Tabuthema über das kaum ein Mann spricht, aber viele betrifft. Wichtig ist es bei diesem Thema, genau wie bei Potenzproblemen, sich einem Arzt zu öffnen. Nur wer darüber spricht, kann auch Hilfe bekommen, denn verfrühte Ejakulationen sind behandelbar. ES gibt verschiedene Behandlungsansätze, die jedem helfen können.

Cremes und Anderes

Mit Cremes kann der Samenerguss verzögert werden, nur ist es sehr schwer, herauszufinden, welche Menge die Richtige ist. Genauso sieht es bei speziell beschichteten Kondomen oder Sprays aus. Alle drei Dinge sollen den Penis betäuben. Dabei kann eine zu hohe Dosis zum Verlust der Erektion führen und zu wenig, wird wohl nicht helfen. Bei allen Betäubungsmitteln besteht die Gefahr, dass die Betäubung nicht nur auf den Penis wirkt, sondern auch die Vagina betäubt. Das macht den Geschlechtsverkehr dann unmöglich und genau das sollte ja nicht erreicht werden.

Serotonin

Dieser Botenstoff wird dafür sorgen, dass eine verfrühte Ejakulation verhindert wird. Oft ist der Serotonin Haushalt nicht im Gleichgewicht und so kann dieses Problem, des vorzeitigen Samenergusses entstehen. Ein Arzt kann feststellen ob dies bei einem Patienten der Fall ist und ihm entsprechende Medikamente geben. Serotonin ist jedoch nicht vollständig erforscht, aber dass ein Gleichgewicht im Hormonhaushalt bestehen sollte, wissen auch Nicht-Mediziner.

Stress und Probleme

Wenn es im Alltag nicht so läuft wie es soll, wenn Probleme die Oberhand gewinnen, hat das oft Auswirkungen auf den Sex. Manchmal kann eine Psychotherapie helfen. In Gesprächen; mit einem Therapeuten; können Probleme gelöst werden. Wenn persönliche Probleme einen Mann nicht mehr sosehr belasten, kann sich das positiv auf den Sex auswirken. Ein guter Therapeut wird seinem Patienten verschiedene Übungen als Hausaufgabe mitgeben. Schön ist es, wenn diese Übungen zusammen mit einer liebevollen Partnerin gemacht werden können.

Die Squeeze-Technik

Bei dieser Technik wird der Penis so lange stimuliert, bis er kurz vor der Ejakulation steht. Jetzt wird mit Zeigefinger und Daumen die Ejakulation verhindert. Die Quetschung der Harnröhre kann durchaus schmerzhaft sein, diese Übung sollte aber trotzdem regelmäßig gemacht werden. Bei jeder Einheit sollte die Übung mehrmals wiederholt werden, dabei sollte die Quetschung etwa 15 Sekunden anhalten.

Die Stopp-Start-Technik

Auch bei dieser Übung ist es wichtig, den Penis zu stimulieren. Kurz vor der Ejakulation wird die Stimulation beendet und abgewartet bis der Erregungszustand abgeklungen ist. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt um nochmal anzufangen. Auch hier ist regelmäßiges Üben sehr wichtig.

Die richtige Therapie

Welches die richtige Therapie für einen Mann ist, muss jeder selbst entscheiden. Manchmal macht es ja auch die Mischung. Ein Arzt wird bei der Wahl behilflich sein. Das Zusammenspiel von Gesprächen, Übungen und Tabletten können sehr hilfreich sein. Das Ziel sollte sein, die Zeit bis zum Samenerguss zu verlängern und eine gewisse Kontrolle über die eigene Ejakulation zu erreichen. Damit stellt sich auch Befriedigung bei Geschlechtsverkehr ein.

Wichtiges zum Thema

Bei den ersten sexuellen Erfahrungen kann sich eine verfrühte Ejakulation einstellen. Manchmal führt auch eine lange Enthaltsamkeit auch zu diesem Problem. Eine weitere Ursache kann der Beginn einer neuen Beziehung sein. Die Vorfreude auf den ersten Sex kann zu vorzeitigem Samenerguss führen. Dabei spricht man jedoch noch nicht von einer Erkrankung. Um von einer Erkrankung sprechen zu können muss die frühzeitige Ejakulation als störend empfunden werden. Manche Männer kommen sehr schnell nach dem Eindringen. Wenn es die Partner nicht stört, ist es auch kein Problem.

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